Mittwoch, 15. Oktober 2014

{Test} Cafe-Donut-Torte mit Senseo Kapseln

Als ich gefragt wurde, ob ich Senseo Capsules, die in meine Nespresso-Kaffeemaschine passen, testen will, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe zugesagt. Ihr wisst wieeeee gerne ich Kaffee trinke. 
Also bekam ich neun verschiedene Sorten mit jeweils 10 Capsules Inhalt zugeschickt. Wow! Eine große Auswahl! Wo fange ich da nur an? 


Am besten bei meinem morgendlichen Ritual, nie ohne Espresso im Magen aus dem Haus zu gehen. ;-) Da ich meinen morgendlichen Espresso gerne rein schwarz und deshalb unverfälscht im Geschmack genieße, war dies eine gute Möglichkeit folgende Espressosorten näher unter die Lupe zu nehmen:

  • Splendente, Espresso, Intensität 07, mittel-stark, Röstung medium
    --> mein persönlicher Favorit!
    Harmonisch im Geschmack. Nicht zu stark und nicht zu schwach. Keinerlei bittere Aromen. Mit einer leckeren Crema. 
  • Forza, Esspresso, Intensität 09, stark, dunkle Röstung
    --> durchschnittlich im Geschmack
  • Supremo, Espresso, Intensität 10, intensiv, starke Röstung
    --> ihn würde ich nur als Latte-Macciatto oder Milchcafe trinken, da er mir viel zu stark ist. 
  • Ristretto, Espresso, Intensität 10, kraftvoll-würzig, starke Röstung
    --> perfekt als Basis für einen Latte-Macciatto oder Milchcafe!
    Für mich persönlich zu stark (ohne bitteren Beigeschmack) um ihn pur zu trinken. Aber sehr gut geeignet um auch Donuts damit zu backen. ^^

Folgende Kaffeesorten fand ich gut, aber auch nicht außergewöhnlich toll, da ich eher zu den Espressotrinkerinnen zähle. Mein Liebster - Kaffeetrinker mit Genuss - fand leider auch keine Sorte die ihm besonders gut zusagte.

  • Elegante, Kaffee, Intensität 05, blumig, mittel-intensiv, Röstung medium
    --> diese blumige Note im Kaffee sagte weder meinem Liebsten, noch mir noch meinem kaffeeliebenden Schwiegervater zu
  • Decaffeinato, Kaffee, Intensität 05, vollmundig, Röstung medium
    --> meine Eltern fanden ihn ok und nicht bitter (was sie oft sehr schnell bei einem Kaffee empfinden)
  • Fragrante, Kaffee, Intensität 06 angenehm intensiv, Röstung medium
    --> eher zu lasch für mich als Kaffee mit Milch Trinkerin. Da sollte nach meinem Schuss Milch noch etwas mehr Kaffee zu schmecken sein. 
  • Profondo, Kaffee, Intensität 08, dunkle Röstung
    --> durchschnittlich im Geschmack
  • Estremo, Kaffee, Intensität 09 besonders würzig, starke Röstung
    --> ich mag die Würze in der Röstung

Natürlich handelt es sich hier nur um meinen bzw. unseren persönlichen Geschmack, der ja subjektiv ist. Wäre ja auch komisch, wenn wir von allen Sorten durchweg begeistert wären. Richtig schlecht hat kein Kaffee geschmeckt. Der tolle, intensive Kaffeeduft der in der Luft liegt, wenn man eine Senseo Capsules Einzelverpackung öffnet ist für Kaffeeliebhaber einfach fantastisch. Man merkt, dass qualitativ hochwertiger Kaffee verarbeitet wurde. 

Aber nun zum Rezept, das ich euch mitgebracht habe. Denn ihr wisst ja, bei mir gibt es keinen Test ohne ein Rezept. Und für diesen Test hier, habe ich diese Cafe-Donut-Torte kreiert. 



Cafe - Donut - Torte
zuerst backt ihr 24 Donuts nach folgendem Rezept

Zutaten:
1 Mini-Donutbackblech
Butter für die Form
1,5 Pkg. Mokkabohnen (schokoliert)
3 Eier
1 Prise Salz
125g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
80ml Rapsöl + 1 EL
250g Schmand
1 starker Espresso (ich habe eine Tasse Senseo Ristretto benutzt)
3 EL Haselnusskrokant
300g Mehl
3 TL Backpulver
250g Kaffeeschokolade

Zubereitung:
Mulden des Donutbackblechs gut mit der Butter einfetten und den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Espresso kochen und etwas abkühlen lassen.
Eier mit dem Zucker und dem Salz ca. 10 Minuten auf höchster Stufe weißlich aufschlagen. In der Zwischenzeit eine Packung Espressobohnen grob hacken und das Mehl und das Backpulver abwiegen, sieben und miteinander vermischen. Den Espresso mit dem Schmand vermischen, so dass eine cremige Masse entsteht.
Das Rapsöl langsam zur Eier-Zucker-Mischung geben, dann die Schmandmasse in einem auf niedrigster Stufe unterrühren und zum Schluss die Mehl-Backpulver-Mischung, die gehackten Espressobohnen sowie das Haselnusskrokant mit dem Teigschaber unterheben.
Teig mit zwei Teelöffeln zur Hälfte in die Mulden füllen und ca. 15-20 Minuten backen (den restlichen Teig in der Zwischenzeit in den Kühlschrank stellen). Dann das Blech aus dem Ofen holen, einige Minuten auskühlen lassen und dann die Donuts herausnehmen. Das Blech spülen, die Vertiefungen mit Butter einfetten und wieder die Vertiefungen wie oben beschrieben füllen. Die Backzeit bleibt dieselbe.
Wenn die Donuts gebacken sind und gerade auskühlen die Schokolade mit dem Esslöffel Rapsöl im Wasserbad schmelzen. Das Öl lässt die Schokolade schön glänzen und nicht brüchig werden, wenn sie getrocknet ist.  Die Donuts entweder alle einzeln in die Schokolade tunken und mit den restlichen Espressobohnen verzieren ODER ihr drapiert die Donuts auf einer Tortenplatte so dass (mit etwas Fantasie) die Form einer dreistöckigen Torte entsteht und lasst die geschmolzene Schokolade von Oben runter laufen und verziert die Torte mit den restlichen Espressobohnen, so wie ich.





Letztlich kann ich die Senseo Capsules nur empfehlen, da sie wirklich gut schmecken. Ein absoluter Vorteil ist, dass sie im Geschäft um die Ecke erhältlich sind. In der Nespresso Maschine fallen sie zwar manchmal direkt durch, so als wären sie zu klein, aber beim nächsten Versuch funktioniert das Kaffee kochen damit einwandfrei. Man muss also auch keine Angst um die weitere Funktionalität seiner Nespresso Kaffeemaschine haben.




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Auch wenn ich die Senseo Capsules kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt mein Blogpost meine persönliche Meinung wider, die durch die Bereitstellung nicht beeinflusst wurde.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Schokoladiger Guinness-Kuchen zum Niederknien

Vor einiger Zeit, als ich mit ein paar netten Kolleginnen und Kollegen im Irish Pub auf ein Guinness  Bier (mein allererstes Guinness überhaupt) saß und gemütlich plauderte, erwähnte ich nebenbei, dass es sogar Kuchenrezepte mit Guinness gibt. Die Kolleginnen und Kollegen waren ganz begeistert und meldeten sich direkt zum Probieren an. Ich machte mich zeitnah ans Werk und der Kuchen kam wahnsinnig gut an. So gut, dass leider keine Zeit zum Fotografieren blieb. Aber ich wußte, es war nicht das letzte Mal, dass ich diesen Kuchen gebacken habe. Und schwups, ein paar Wochen später, sollte ich den Guinnesskuchen für eine Familienfeier backen. Allerdings habe ich ihn dafür etwas verändert und in meiner neuen Backform gebacken.


Die kleinen Küchlein hatten einen Durchmesser von ca. 8,5cm und einer Höhe von ca. 7cm. Das Rezept ist aus dem Buch "Süße Sünden" von The Hummingbird Bakery und ursprünglich für eine 22er Springform ausgelegt bei einer Backzeit von 45 Minuten bei 170 Grad Ober-/ Unterhitze. Aber ich fand die Idee so toll, dass jeder Gast ein eigenes Küchlein bekommt (was essenstechnisch jedoch kaum zu schaffen war, denn der Kuchen ist echt mächtig!). So habe ich mit dem Teig acht der Förmchen befüllt und gebacken. Auf den kleinen Törtchen kamen die Blüten, die ich dafür gemacht habe, auch viel besser zur Geltung.


Schokoladiger Guinness-Kuchen
(für eine 22er Springform oder 8 Mini Törtchen)

Zutaten für den Teig:
250ml Guinness Bier
250g Butter
80g Kakaopulver
380g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
140ml Buttermilch
280g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

Zutaten für das Frosting:
50g weiche Butter
250g Puderzucker
125g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
(1 Tropfen Lebensmittelfarbe nach Wahl)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 22 cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden. Das ist ganz wichtig, denn ich habe ihn einmal nur in einer gebutterten Form gebacken und prompt ist er mir hängen geblieben.

Das Guinness Bier und die Butter in einen kleinen Topf geben und zusammen bei niedriger Hitze erwärmen. In der Zwischenzeit den Kakao, Zucker und Vanillezucker abwiegen und in einer Schüssel vermischen. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und das Kakao-Zucker-Gemisch unterrühren. Eier und Buttermilch mit einer Gabel verquirlen und auch zur Guinness-Mischung geben.
Mehl und Backpulver in eine sehr große Schüssel sieben. Die Guinness-Mischung langsam unter die Mehlmischung rühren bis sich alles gut verbunden hat. An den Schüsselwänden haftende Zutaten mit dem Teigschaber lösen. Weiterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

Teigmasse in die 22er Springform füllen und im Backofen ca. 45 Minuten backen (in den kleinen Förmchen hatte ich den Teig ca. 40-45 Minuten bei 160 Grad gebacken). Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, sollte er bei sanftem Druck zurück federn. Natürlich sollte auch bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzstäbchen hängen bleiben. Den Kuchen dann einige Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting Butter, Puderzucker und Frischkäse (wenn ihr es auch so bunt mögt wie ich, einfach noch einen Tropfen Lebensmittelfarbe nach Wahl hinzufügen) mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einer luftig-leichten Masse aufschlagen. Bevor ich das Frosting auf den Kuchen gegeben habe, habe ich es kurz (ca. 15 Minuten) im Kühlschrank fester werden lassen. So lässt es sich besser verteilen und ist nicht so dünn. Das Frosting auf den Kuchen geben und Alles bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.
(Die Mini Törtchen habe ich einmal geteilt und da das Frosting als Füllung reingespritzt, sowie unter die Blüten noch ein wenig gegeben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich kleine "Frostinghäubchen" mit Zuckerperlen o.ä. auf den Mini Törtchen gut machen würden, anstatt der Blüten.)


Dieser Kuchen schmeckt auch nach zwei Tagen so richtig gut. Schön saftig und extrem schokoladig, mit einer leicht malzigen Note! Dabei schmeckt man überhaupt nicht das Bier, also das Guinness das im Teig verarbeitet wurde. Ich vergleiche das immer mit Rotweinkuchen, da schmeckt man den Rotwein nach dem Backen auch nicht heraus. Und eins steht definitiv fest: Alle Schokoladenfans werden diesen Kuchen lieben!


Sind die Blüten nicht schön geworden? Ich war richtig stolz auf mein Werk und meine Mum dachte zuerst, dass echte Blüten auf den Törtchen wären. Die Anleitung für die Blüten stammt aus dem Buch "Sweet Flowers" von Peggy Porschen, das ich demnächst hier vorstellen werde. ;-)