Mittwoch, 1. Oktober 2014

{Hochzeit} Die dritte Hochzeitstorte ganz in meinem Stil

Heute möchte ich euch meine dritte (aber evtl. nicht letzte) Hochzeitstorte für dieses Jahr vorstellen. Es ging irgendwie alles ganz schnell als uns vor ca. 8 Wochen ein befreundetes Paar mitteilte, dass sie nach 8 Jahren Beziehung vor den Altar treten wollen. Ich freute mich riesig für sie und noch mehr, als sie mich fragten, ob ich ihnen die Hochzeitstorte machen würde. Na klar! Ich hatte total freie Hand und entschied mich dann für dieses Design.


So einen Rosenball wollte ich schon seit langer Zeit machen. Nur eins hatte ich völlig unterschätzt. Wie LANGE man dann doch tatsächlich daran sitzt. Ich brauchte 12 Stunden um ihn komplett fertig zu stellen. Aber ich finde es lohnt sich die Zeit zu investieren, denn nun - nach der Hochzeit - macht sich dieses Prachtstück auf einer Vase in der Vitrine als Erinnerung und Dekoration auch ziemlich gut, findet ihr nicht?


Die Anleitung für den Rosenball habe ich im Torten-Talk Forum gefunden. Für euch habe ich aber während des Entstehungsprozesses ein paar Bilder gemacht, so dass ihr sehen könnt wie es funktioniert.


Was benötigt ihr also für den Rosenball?
  • Blütenpaste bzw. Modellierfondant in drei verschiedenen Farben eurer Wahl
  • einen runden Ausstecher in einer Größe eurer Wahl
    (Alternativ könnt ihr euch mit einem Schnaps-/ Likörglas, einer großen Spritztülle oder Rosenblüten- bzw. Ausstecher in Tropfenform behelfen)
  • eine Styroporkugel in einer Größe eurer Wahl
  • etwas zum Ausrollen wie ein Rolling Pin oder ähnliches
  • einige Zahnstocher
  • ein Holzspieß
  • Zuckerkleber aus CMC und Wasser
  • einen Pinsel
  • einen Cutter oder ein scharfes Messer

Ich habe mich für weiße Blütenpaste und hellrosa Fondant von der Firma Birkmann entschieden. Den pinkfarbenen Fondant hatte ich noch auf Vorrat.
Der Fondant von Birkmann ist auch zum Modellieren ganz gut geeignet. Er ist schön geschmeidig und weich, trocknet aber auch relativ schnell. Die Blütenpaste von Birkmann ist für Blumen einfach perfekt. Sie bringt alles mit was von einer Blütenpaste erwartet wird, nämlich geschmeidig und gut formbar beim Modellieren und. Deshalb kann ich euch diese neuen Produkte von Birkmann wirklich nur empfehlen!


Nun aber zurück zur Herstellung des Rosenballs. Ich braucht o.g. Ausstecher. Welchen genau ist egal, denn die Vorgehensweise ist immer dieselbe.
Ihr rollt die Blütenpaste und den Fondant ziemlich dünn aus. So dünn bis ihr denkt es geht kaum noch dünner - ich würde sagen so 1 mm. Dann stecht ihr von jeder Farbe 3 Kreise aus und legt sie wie auf folgendem Bild überlappend übereinander.


Die Farbe die in der Mitte der Rose sein soll, muss ganz unten liegen und die äußere Farbe der Rose ganz oben. Nun rollt ihr das Ganze auf und dann schneidet ihr es mit dem Cutter in der Mitte durch.



So entstehen zwei Röschen, die ihr mit einem Zahnstocher noch ein bißchen in Form bringen könnt, indem ihr die verschiedenen Blütenblätter so formt wie es euch beliebt.


Nun befeuchtet ihr die Röschen an der Schnittseite mit dem Pinsel mit etwas Zuckerkleber und setzt es mit der geschnittenen Seite nach unten auf die Styroporkugel. Eins nach dem Anderen ergibt ein Ganzes.


Es klingt nach einer schnellen Variante einer Deko, aber wie gesagt, unterschätzt die Fertigungszeit für solch einen Rosenball nicht. Es steckt sehr viel Fleißarbeit dahinter!

Ich empfehle euch an so einem Ball immer wieder an mehrern verschiedenen Tagen zu arbeiten. So können die Rosen trocknen und ihr habt nicht das Problem der Schwerkraft (so wie ich). Denn bei mir sind die einzelnen Rosen an der Seite nacheinander immer wieder runtergefallen. Deshalb musste ich zu Trick 17 greifen und jedes Röschen auf einen Zahnstocher stecken und diesen  in der Styroporkugel versenken... das geht auch... aber das dauert natürlich auch nochmal vieeeeeel länger.

Nun ja, aus Fehlern lernt man und so kann ich euch hier wertvolle Tipps liefern. ;-)
Trotz allem hat es wirklich viel Spaß gemacht den Rosenball herzustellen und dass die Firma Birkmann jetzt ihre Produktauswahl so sehr erweitert hat und auch Fondant im praktischen 2x250g Beutel und Blütenpaste im 2x 60g Beutel führt, finde ich persönlich sehr nützlich, zumal der Fondant auch schon eingefärbt ist, angenehm riecht und eine leicht vanillige Note hat.
Wie sich der Fondant zum Eindecken einer Torte verhält kann ich nun leider nicht sagen, denn ich benötigte fast alles für die Herstellung des Rosenballs.

Aber nun nochmal zurück zur Torte. Ihr wollt doch sicherlich wissen wie sie gefüllt war? 
  • Etage 1: Aprikosen-Marzipan-Schichttorte (Rezept - Klick - )
  • Etage 2: Wunderkuchen Schokolade mit Schokoladen-Kirsch-Füllung (Rezept folgt demnächst)
  • Etage 3: Wunderkuchen Schokolade mit Erdbeer-Mascarpone-Füllung (Rezept - Klick - )



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Auch wenn ich den Fondant und die Blütenpaste von der Firma Birkmann (vielen Dank dafür!) kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt mein Blogpost meine persönliche Meinung wider, die durch die Bereitstellung nicht beeinflusst wurde.




Montag, 29. September 2014

Meine neue Küchenmaschine, die neue Bosch MaxxiMUM15TLDE, im Test mit dem 5-Minuten-Brot

Zur Zeit ist es hier etwas ruhiger. Ich habe so viel um die Ohren, dass ich kaum zum Schreiben komme. Dabei backe ich im Moment wirklich sehr viel und fotografiere auch fleißig für euch. Aber ich komme einfach nicht dazu es zu verbloggen. So schlummert dieser Blogpost auch schon eine Weile hier als Entwurf. Und nun - endlich - bin ich dazu gekommen, ihn für euch fertig zu schreiben. Denn es ist nun wirklich an der Zeit euch mein neues Schätzchen, das (schon!!!) vorletzte Woche bei mir eingezogen ist, vorzustellen (einige, die mir bei Instagram folgen, werden es schon wissen).


Vor Kurzem konnte man sich bei den Konsumgöttinen um eine Bosch MaxxiMUM15TLDE in Titanum Silver mit satten 1.600 Watt bewerben. Mein Blog ist zwar kein Testblog, aber da musste ich einfach mitmachen. Denn eine gute Bäckerin braucht auch das zugehörige gute Werkzeug, womit das Backen letztlich doch um einiges erleichtert werden kann! Außerdem wollte ich mir sowieso demnächst eine leistungsfähigere Maschine zulegen, da bei meiner bisherigen Küchenmaschine Hefeteig ein kleines Problem darstellte, die Schüssel oft irgendwie zu klein für die Teigmenge ist die ich anrühren will und überhaupt...! :-)

5,4l Edelstahlschüssel
Als ich dann die Zusage bekam, war ich wirklich sehr aufgeregt. Wird sie ihrem guten Ruf, der ihr so vorauseilt, gerecht? Ich konnte es nicht mehr abwarten bis sie endlich bei mir eintraf. Als es dann soweit war habe ich sie voller Aufregung direkt ausgepackt und das Maschinchen wie ein rohes Ei behandelt. So bin ich immer, wenn ich etwas Neues habe.... schon allein ein schiefer Blick vom allerliebsten Ehemann der Welt reicht da aus, ich sags euch, da bin ich schwierig.
Aber ich musste mich schnell wieder einkriegen, denn beim Knethaken befestigen muste ich ganz schön fest zugreifen. Aber ich wollte mich unbedingt gleich an einen Hefeteig wagen und zwar an das 5-Minuten Brot vom Olles Himmelsglitzerdings. Das Brot habe ich schon soooooo oft gemacht (weils einfach schnell geht), aber immer nur mit dem Handrührgerät. Meine bisherige Küchenmaschine hat den Teig nie geschafft, weil er recht zäh ist.
Wollt ihr wissen was die Bosch MaxxiMUM15TLDE dazu sagte? Nun ja, ich würde eher sagen sie schnurrte! Hihi... Ich habe euch ein Bildchen gemacht. Ein Klacks war es für sie sag ich euch.




Der Teig war wirklich in 5 Minuten fertig und hatte noch nie so locker ausgesehen!
Hier habe ich euch nochmal aufgeschrieben mit welchen Zutaten genau ich immer dieses Brot backe.

Zutaten:
200g Dinkelmehl
200g Weizenmehl
50g Haferflocken
60g Sesam
50g Kürbiskerne (10g davon um aufs Brot zu streuen)
1,5 TL Salz
1 Prise Zucker
1 EL Weißweinessig
1 Pkg. Trockenhefe
350ml lauwarmes Wasser
etwas Rapsöl
Kastenform
Backpapier

Zubereitung:
Die Kastenform mit Backpapier auslegen.
Das Wasser erwärmen und dann die Hefe mit dem Wasser in der Rührschüssel vermischen. Die Mehlsorten darüber sieben, und alle übrigen Zutaten dazu geben. Damit euch der Hefeteig nicht den Knethaken "hochkrabbelt" und sich besser aus der Schüssel lösen lässt, beides mit dem Öl einreiben. Bei der Schüssel reicht es, wenn ihr sie mit etwas Öl getränkter Küchenrolle ausreibt. Jetzt mit dem Knethaken den Teig gut durchmischen und -kneten lassen.
Den Teig in die Backform geben und in den kalten Ofen stellen. Bei 200 Grad Ober und Unterhitze ca. 55 min backen.


Die Bosch MaxxiMUM15TLDE (Hilfe, dieses Küchengerät braucht wirklich noch einen schönen Namen. Wer hilft mir bei der Namensfindung? Gebt mir doch bitte ein paar Vorschläge in den Kommis ab) kam zu einem wirklich günstigen Zeitpunkt an, denn ich war gerade dabei, eine 3-stöckige Hochzeitstorte zu backen (Blogpost darüber folgt demnächst). Also habe ich eine große Menge an Teig darin angerührt, der für zwei Etagen reichte. Die Schüssel war proppevoll, ABER auch das schaffte sie ohne Probleme. Die Maschine rührte auf höchster Stufe und nichts spritzte dank des durchsichtigen Deckels (Frau will ja schließlich sehen, was da zusammengerührt wird). Was mir dabei auffiel, dass sie wirklich nicht sehr laut ist. Bei meiner Alten versteht man kaum noch ein Wort, wenn sie richtig loslegt.
Den Teig habe ich genauso lange gerührt wie immer, aber fertig gebacken war er viel fluffiger als sonst. Ob das an dem riesigen Rührbesen und der neuen Rührtechnik "3D Planetary Mixing"(das bedeutet, das alle Zutaten schnell und gründlich vermischt werden, indem sich der Rührbesen in drei verschiedene Richtungen bewegt) liegt?

Ich werde weiter berichten und dieses Schätzchen für euch testen. Bis dahin,
  

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Auch wenn ich die Küchenmaschine zu einem verbilligten Preis (Pfand) von den Konsumgöttinnen erhalten habe, spiegelt mein Blogpost meine persönliche Meinung über das Gerät wider.