Mittwoch, 16. April 2014

{Rezension} Linda Lomelino Torten

Heute möchte ich Euch das Buch von Linda Lomelino "Torten" aus dem AT Verlag vorstellen. Es liegt mir sehr am Herzen, denn darin befinden sich so tolle Törtchen, dass ich anfangs überhaupt nicht wusste welches ich zuerst nachbacken sollte. Was es nun wurde, könnt ihr unten nachlesen. ;-)

ISBN: 978-3-03800-715-9 
Gebunden 
Umfang: 144 Seiten 
Gewicht: 778 g 
Format: 19.5 cm x 26 cm 
24,90 Euro
Zuerst einmal die Inhaltsangabe des AT Verlags:
"Linda Lomelino - erfolgreiche Bloggerin, Fotografin und Tortenbäckerin - präsentiert hier ihre Lieblingstorten: vom »Nuss-Nougat-Traum« bis zur wunderbar farbig geschichteten »Regenbogentorte«, von der »Himmlischen Zitronentorte« bis zum »Gefrorenen Käsekuchen ohne Backen«. Wahre Meisterwerke: neu, einfallsreich, spektakulär anzusehen - und dazu noch unglaublich lecker.

Damit die Torten sicher gelingen, wird alles Wissenswerte ausführlich und in bebilderten Anleitungen erklärt: Welche Geräte und Utensilien erleichtern die Arbeit? Was ist bei den Zutaten zu beachten? Wie stellt man Schritt für Schritt perfekte mehrstöckige Torten her? Und ganz wichtig für den speziellen Wow-Effekt: die ultimativen Spritztechniken und Dekorationen, mit denen die Torte zum Meisterwerk wird."


Dem AT Verlag kann ich in allen Punkten recht geben. Obendrauf hier noch meine persönliche Meinung zum Buch:

  • Ein Törtchen sieht schöner aus als das Andere. Ob Schokoladen-Espresso-Torte (übrigens nachgebacken von Miss Blueberrymuffin - klick hier - ) oder Himbeer-Brownie-Torte oder Karotten-Kokos-Torte Deluxe oder Nuss-Nougat-Traum... oder, oder, oder... alle Törtchen rufen "Bitte back mich!".  :-D
  • Die Bilder des Buches sind wahnsinnig toll. Alle sind von der Autorin und ebenfalls Bloggerin (Call me cupcake) Linda Lomelino gemacht. Ein echtes Bloggervorbild für mich, so viel steht fest!
  • Alle Torten haben einen Durchmesser von 15 cm. Das finde ich total genial, denn so ein Törtchen reicht sogar, wenn wir zu viert sind und macht trotz der kleinen Größe wahnsinnig viel her.
  • Nach dem Vorwort kommen kleinere Exkurse zu den Themen

    - Geräte und Utensilien 
    - Zutaten
    - Tortenböden backen
    - Tortenböden zerteilen
    - Torten füllen und überziehen
    - Spritztechniken
    - Eine mehrstöckige Torte herstellen
    - Dekoration
    - Meine besten Tipps und Tricks

    Das sind wirklich alles sehr wichtige Themen rund um das Backen einer Torte und in vielen Bereichen wie z.B. "Spritztechniken" und "Dekoration" steht auch für mich wieder sehr viel Neues und Interessantes. Man lernt einfach nie aus! 
  • Zwei Torten haben ich bisher aus dem Buch gebacken. Beide Rezepte haben gut funktioniert und es hat alles geklappt. Die Beschreibung ist wirklich sehr gut nachzuvollziehen und so kann man sich auch an etwas "schwierigere" Torten wagen.

    Hier seht ihr was ich als erstes gebacken habe:

Mir persönlich war diese Tortenkombination zu süß, obwohl ich schon reichlich Zucker weggelassen hatte und ich habe für mich festgestellt, dass ich die Kombination Banane-Nougat / Banane-Schoko bevorzuge. Allerdings waren die Anderen von dieser Torte schon schwer begeistert.

Welche Torte mich schwer begeisterte, möchte ich Euch jetzt näher vorstellen. Die Oreo-Torte ist ein MUSS für Oreo-Fans und alle die, die es noch werden wollen.
(Meine Änderungen habe ich Euch im Rezept in Kursiv dazu geschrieben).


 Rezept Oreo - Torte
(anstelle von Oreo-Keksen könnt ihr alle anderen Kekssorten verwenden, die euch lieb sind)

Zutaten für den Oreo-Vanille-Boden:

  • 30g  zimmerwarme Butter
  • 160g Zucker
  • 125ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 großes Eiweiß (da meine Eier so klein waren, habe ich zwei Eiweiß genommen)
  • 8 Oreo-Kekse (normale Größe)


Zutaten für den Schokoladenboden:

  • 25g zimmerwarme Butter (Hilfe! Die hatte ich vergessen... und trotzdem wurde der Boden sooo gut! ;-) )
  • 90g Weizenmehl
  • 20g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1/2 TL Backpulver 
  • 1/2 TL Natron (ich habe Natron weggelassen und dafür 1 TL Backpulver genommen)
  • 100g Zucker
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 75ml Milch
  • 50ml kochendes Wasser

Füllung:

  • 300g Doppelrahmfrischkäse
  • 120g Puderzucker (60g Puderzucker)
  • 300ml Rahm 
  • 2 Pkg. Sahnesteif
  • 6 Oreo-Kekse (normale Größe)

Dekoration:

  • 10-12 Oreo-Kekse (normale Größe)
  • 10-12 Mini-Oreo-Kekse (das war ein run bis ich die hatte)
  • 2 Marzipanherzen oder worauf ihr als weitere Deko Lust habt ;-)

Oreo-Vanille-Boden
  1. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Backform (15cm Durchmesser) mit Butter einfetten und bemehlen. 
  2. Butter und Zucker etwa 3 Minuten (oder länger) schaumig schlagen.
  3. In der Zwischenzeit Mehl und Backpulver abwiegen und zusammen in eine extra Schüssel sieben. 
  4. Milch und Vanilleextrakt zur Butter-Zucker-Mischung geben und glatt rühren. 
  5. Das Mehl-Backpulver-Gemisch hinzufügen. 
  6. Nun das Eiweiß dazugeben und alles ca. 2 Minuten weiterschlagen. 
  7. Die Kekse grob zerbröseln und mit dem Teigschaber unter den Teig heben. 
  8. In die Backform geben und ca. 45-50 Minuten backen. 
  9. Unbedingt die Stäbchenprobe durchführen, da bekanntlich jeder Backofen anders backt. 
  10. Nach dem Backen den Boden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann einmal waagerecht durchschneiden. In der Zwischenzeit den Schokoladenboden backen. 

Schokoladenboden
  1. Die ausgekühlt Backform (falls keine Zweite vorhanden) spülen und nochmals einfetten und bemehlen. 
  2. Den Backofen weiterhin auf 160 Grad Ober-/ Unterhitze heizen.
  3. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  4. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in eine große Schüssel sieben. Zucker, Ei, Milch und Wasser hinzufügen und mit dem Schneebesen alles ein paar Minuten zu einem glatten Teig verrühren und dann in die Form füllen. 
  5. Etwa 30 Minuten backen (ohne Butter waren es dann eher 25 Minuten) und auch hier die Stäbchenprobe durchführen.
  6. Nach dem Backen ebenfalls auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung anrühren. 
Füllung
  1. Frischkäse und Puderzucker in der Küchenmaschine gut verrühren. 
  2. Währenddessen mit dem Handrührgerät den Rahm mit dem Sahnesteif steif schlagen. 
  3. Dann mit dem Teigschaber den steifgeschlagenen Rahm unter die Frischkäsemasse heben. 
  4. Die Oreo-Kekse grob zerkrümeln und mit etwa 1/4 der Frischkäsemasse verrühren - damit wird die Torte gefüllt. 
  5. Mit der restlichen Masse wird die Torte außen bestrichen. 
  6. Bis die Böden ausgekühlt sind in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank kühl stellen. 

Torte zusammensetzen
  1. Einen der hellen Tortenböden mit der Schnittstelle nach oben auf eine Tortenplatte legen. 
  2. Mit der Hälfte der Füllung bestreichen. 
  3. Den Schokoladenboden auflegen und auch diesen mit der restlichen Füllung bestreichen. 
  4. Zum Abschluss den zweiten hellen Tortenboden mit der Unterseite nach oben auflegen.
  5. Die restliche Frischkäsemasse gleichmäßig mit einem Tortenmesser auf der gesamten Torte verstreichen. 

Dekoration
  1. Die normal großen Oreo-Kekse im Mixer fein zerbröseln. 
  2. Zunächst die Tortenoberseite mit den Keksbröseln bedecken, dann an den Seiten fortfahren. Um eine gleichmäßige Schicht zu erzeugen, braucht man etwas Geduld. 
  3. Am Besten mit den Handflächen die Keksbrösel andrücken.
  4. Die sich am Boden der Totenplatte sammelnden Keksbrösel habe ich einfach mit einem Backpinsel "weggefegt".
  5. Mit Mini-Oreo-Keksen und Marzipanherzen dekorieren. 

Und nun lasst es euch schmecken!

Ich überlege jetzt ernsthaft diesen Kuchen für die Hochzeitstorte meiner besten Freundin im Sommer zu backen. Denn ohne die Frischkäsemasse außenrum ist er auch gut für Fondanttorten geeignet.

Das Buch von Linda Lomelino "Torten" möchte ich in meinem Bücherregal nicht mehr missen. Ich bin gespannt was ich als Nächstes daraus backen werde... mir steckt ja die "Sommerliche Erdbeer-Limetten-Torte" in der Nase! Klingt das nicht einfach fantastisch?

LG Sandra, die Tortenträumerein


Ich habe diese Rezension freiwillig geschrieben. Auch wenn ich ein kostenloses Rezensionsexemplar vom AT Verlag erhalten habe, spiegelt sie völlig meine persönliche Meinung wider. 
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Sonntag, 13. April 2014

Ich versuche mich jetzt auch mit Pralinen: Peanut Butter Cups

Als ich an Weihnachten von der lieben Sandra von "From Snuggs kitchen" bewichtelt wurde, schickte sie mir sehr leckere Pralinen mit. Ich war sehr begeistert. Und da ich selbst noch nie Pralinen gemacht hatte, bot mir Sandra an, dass wir das ja mal zusammen machen könnten. 
Welcher Zeitpunkt ist das besser als der eigene Geburtstag? Also trafen wir uns vor Kurzem und haben unter anderem diese leckeren "Peanut Butter Cups" gemacht. 


Sandra zeigt euch heute auch gleichzeitig auf ihrem Blog welche Sorte wir noch gemacht haben.
Neugierig?
Dann bitte hier klicken: *hier geht´s lang*

Und nun möchte ich euch erklären wie wir diese leckeren "Peanut Butter Cups" gemacht haben. Das ursprüngliche Rezept haben wir von hier - klick - und ein wenig auf unseren Geschmack abgeändert.

Ihr benötigt dafür:

  • 1 Folie Rundschalen Vollmilch von z.B. Pativersand
    (wer es nicht ganz so süß mag alternativ: 1 Folie Rundschalen Zartbitter)
  • 150g Erdnussbutter
  • 70g Butter
  • (5 TL Erdbeermarmelade)
  • 25g Puderzucker
  • 100g Vollmilch Kuvertüre
  • 50g Vollkorn-Butterkekse

Die Zubereitung ist viel einfacher als ich dachte:
1. Die Erdnussbutter mit der Butter und dem Puderzucker in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen und glatt rühren. 
Dann in einen Spritzbeutel (Alternativ: Gefrierbeutel) füllen, ein Eckchen abschneiden und die Rundschalen zu 2/3 befüllen.Wer möchte kann hier noch einen Klacks erwärmte Erdbeermarmelade auf die Erdnussbutter geben. 

2. Nun die Rundschalen für ca. 1 Stunde kühl stellen, bis die Erdnussbutterfüllung fest ist.
Jetzt die Kuvertüre im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Damit werden die "Peanut Butter Cups" verschlossen. Einfach die geschmolzene Kuvertüre mit einem Teelöffel über die Cups füllen. Wenn etwas daneben geht ist das nicht schlimm. Denn darauf werden die, zuvor in der Küchenmaschine zerkrümelten, Kekse gestreut. 



3. Als Letztes müsst ihr wieder etwas Geduld mitbringen und ca. 1-2 Stunden warten bis die Cups völlig abgekühlt sind. Dann könnt ihr sie aus der Plastikform lösen. 


Und so sehen die "Peanut Butter Cups" von innen aus - da bekommt man doch richtig Lust drauf, oder? 

 
Ich sage lieben Dank an Sandra für den wundervollen Tag und dass sie mir gezeigt hat wie es geht! Welche Sorten wir noch gemacht haben, erfahrt ihr demnächst hier. Seid ihr schon gespannt?

LG Sandra, die Tortenträumerin

P.S.: Miss Blueberrymuffin hat vor Kurzem auch Peanut Butter Cups nach einem ganz ähnlichen Rezept gemacht. Hier gelangt ihr zu ihrer Variante - Klick - .

Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte.